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Das Kniegelenk erleidet häufig Verletzungen wenn der Körper sich auf einem feststehenden Unterschenkel abdreht wie zum Beispiel wenn Sie das Gleichgewicht durch einen Stoss beim Fussball verlieren. Ein gleicher Schaden durch eine unkontrollierte Drehbewegung kann auch auftreten wenn sich der Unterschenkel brüsk gegenüber dem Oberschenkel dreht. Dies geschieht zum Beispiel durch eine Drehung des snowboards beim Abbügeln am Lift. 

 Durch eine unkontrollierte Drehbewegung im Kniegelenk kann ein Meniskusriss auftreten. Es kann auch ein Riss des vorderen Kreuzbandes oder ein Riss eines Seitenbandes auftreten. Als orthopädischer Chirurge kann ich bei der Untersuchung des Gelenks mit verschiedenen klinischen Testmethoden meist sofort mit Sicherheit feststellen wenn ein Meniskusriss, ein Kreuzbandriss oder ein Seitenbandriss vorliegt.

Bei jungen Sportlern ist gegegentlich der Meniskus noch so stark und elastisch, dass er nicht einen Riss in der Substanz bekommt, sondern von der Gelenkkapsel abgerissen wird. In solchen Fällen kann der Meniskus wieder angenäht werden.

Meistens reisst der Meniskus bei einer unkontollierten heftigen Drehbewegung wie bei einem Ausrutscher auf vereister Unterlage. Die Meniskusrisse können verschiedene Formen haben. Im einfachsten Fall bildet sich ein Lappen, das heisst ein kleines Stück wird vom Rest des Meniskus losgerissen. Ein solcher Lappen klemmt dann ein und verursacht Schmerzen. Oft treten auch Knieschwellungen auf. Ein solcher Meniskuslappen welcher die Gelenkmechanik stört kann ich arthroskopisch, das heisst durch zwei kleine Schnitte (Schlüssellochchirurgie) einfach wegschneiden. Wenn die Verletzung nicht lange bestanden hat wird der Schmerz rasch verschwinden und die Belastbarkeit meist in wenigen Tagen kaum mehr eingschränkt sein. 


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Facharzt für orthopaedische Chirurgie  unter Telefon   044 262 01 62

n e u  an der Stockerstrasse 42  in  8002 Zürich

weitere Informationen auch unter

 www.orthopaedie-stadelmann.ch



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